Archiv der Kategorie: Schulleben

Der Ernährungsführerschein kommt gut an.

Im November 2018 konnten die Kinder der Klassen 3a und 3b an dem Projekt „Ernährungsführerschein der AID“ teilnehmen. Geleitet von Frau Homölle, einer versierten Landfrau und dank der Unterstützung durch die Sparkasse Steinfurt sowie Frau Christina Schulze Föcking, MdL, arbeiteten die Kinder in sechs Einheiten an diesem so wichtigen Thema.

 

Gemeinsam mit „Kater Cook“ tauchten die Kinder in die Ernährungslehre ein, erfuhren viel über eine gesunde Ernährung für sich und durften auch gemeinsam Speisen zubereiten. Dabei galt es auf die Hygiene ebenso zu achten, wie auf die richtige Auswahl an Nahrungsmitteln aus der Pyramide und dem gefahrlosen Umgang mit den Küchengeräten wie Messer u.ä.

Gleich beim ersten Mal zauberten die Kinder mit der Unterstützung von Frau Christina Schulze Föcking „Leckere Brotgesichter“.  So schmeckt auch das Frühstücksbrot ohne Schokoladencreme oder süßer Marmelade.

 Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle auch an die Eltern, die dieses Projekt tatkräftig unterstützten und ihren Kindern nicht nur über die Schultern sahen. Sicherlich steht nun das eine oder andere Kind am Wochenende in der Küche und verköstigt seine Familie.  Guten Apptit!

 

Ein Tag für und mit dem Lehrerteam

      Wie funktionieren wir eigentlich als Großteam? Dieser Frage stellte sich das Kollegium bei ihrer Ganztagskonferenz im November 2018. So unterschiedlich die Menschen – so unterschiedlich auch ihre Interaktion miteinander. Aber! Gemeinsam und mit dem selben Ziel vor Augen, schaffte das Kollegium auch die Aufgabe, diese Stangenübung gemäß den vorgegebenen Regeln gemeinsam umzusetzen.

Eine gute Basis für die Weiterarbeit am Kernthema der Bismarckschule. Als Schule mit dem Gemeinsamen Lernen arbeitete das Kollegium in jahrgangsübergreifenden Gruppen an Sachunterrichtsthemen. Jedes Kind soll mit seinen bereits vorhandenen Kompetenzen an dem Thema mitarbeiten, seine Fähigkeiten und Vorkenntnisse einbringen und seine Kompetenzen erweitern können. Dafür ist es notwendig die Lernebenen der Kinder zu berücksichtigen.

In der Pause besuchte das Kollegium den Therapiehhof der Tiergestützten Therapie Jordan in Langenhorst. Dort wartete die Ergotherapeutin Lina Jordan auf die Gruppe. Sie arbeitet tiergestützt mit ihrem vierbeinigen Kollegen – den fünf Pferden in unterschiedlicher Größe und Charaktere sowie den beiden Sheltie-Hündinnen. Für das Team der Bismarckschule hatte sie Übungen vorbereitet, die ohne eine Kommunikation untereinander und miteinander nicht zu lösen waren. Als auch die Tiere mit in die Arbeit genommen wurden, zeigten diese deutlich wo die Kommunikation gut funktionierte und an welcher Stelle es zu Unstimmigkeiten kam.

 

Den Tieren kam dabei die Rolle zu die Kommunikation, in der sie beteiligt waren, zu spiegeln. Begeistert machte sich das Team der Bismarckschule dann wieder auf den Weg zum Tagungsort. Hier wurde die begonnene Arbeit fortgesetzt und der gesamte Tage reflektiert.

 

Neue Medien in der Hand der Kinder

Im Herbst 2017 nahmen die Kinder der Bismarckschule und ihre Lehrer/innen am Bundesweiten Vorlesetag teil. An diesem Tag beschäftigten sich die Kinder in allen Klassen auf sehr unterschiedlicher Art und Weise mit Geschichten in Büchern. Das es aber auch Geschichten gibt, die mit Hilfe von anderen Medien als dem Buch präsentiert werden können, erstellte die Klasse 4a gemeinsam mit Herrn Wittwer ein eigenes Video (Siehe oben)

Das Video entstand mit Hilfe der schuleigenen Tabletts und einer selbst hergestellten Trick-Box. Ziemlich stolz präsentierten die Schüler und Schülerinnen ihr erstes Ergebnis.

Viel Freude damit.

Im Laufe der Zeit wurde für die Stadt Steinfurt ein Medienentwicklungsplan erstellt. Er beinhaltet auch die Ausstattung der Grundschulen mit entsprechender Hard- und Software. Doch die Umsetzung wird sich bis in Jahr 2020 hinziehen.

Das Team der Bismarckschule ist jedoch bereits jetzt auf dem Weg und nutzt die sich bietende Unterstützung auch durch Eltern, zumindest ein Grundgerüst an Tablets und IPads zur Verfügung zu stellen. Aus dem Kollegium heraus nehmen ,immer wieder wechselnd, Kolleginnen das Angebot des Medienbeauftragten Herrn Wittwer und des KT Steinfurt an, um sich im Umgang mit den Medien zu schulen. So sind nun alle Kollegen in die Handhabung und Umsetzung von Greenscreen eingeführt.

Eingesetzt wurde diese Möglichkeit nun im Sachunterricht der 2. Klässler. Die Kinder erarbeiteten sich Kenntnisse in der Art und dem Aufbau von Frühblühern. Eine Auswahl der Ergebnispräsentation stellen wir hier vor. Im Sinne der Datenschutzverordnung weisen wir darauf hin, dass die Einverständniserklärung der Eltern dieser Kinder der Schule vorliegt.

Tulpen
Narzissen
2019-04-23 10-49-24
Schneeglöckchen

2019-04-23 16-56-57

Tiergestützte Pädagogik an der Bismarckschule

Paula und Jule sind die beiden Hunde im Pädagogik-/Therapiebegleithunde-Team mit der Sonderpädagogin Claudia Bock. Paula und Claudia Bock haben ihre Ausbildung bei der SATTT, der Steinfurter Akademie für Tiergestützte Therapie, absolviert. Jule befindet sich am Ende der Ausbildung und genießt ihren täglichen Arbeitseinsatz in der Bismarckschule.

Für den Einsatz der Hunde in der Schule liegt das Einverständnis für jedes Kind durch die Eltern vor. Darin geben die Eltern auch an, ob ihr Kind eine Allergie gegen Hundehaare hat. Dann gehen Paula und Jule nicht in den jeweiligen Klassenraum. Der Kontakt zu den Hunden erfolgt dann für die anderen Kinder der Klasse im Förderraum oder draußen.

   

Jule pausiert

   

In der Schule sind die beiden im Unterricht dabei.  Dann begleiten sie Frau Bock. Das aktive Erleben von Selbstwirksamkeit im Umgang mit den Hunden steigert das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl eines jeden Einzelnen. Insgesamt wirkt sich die Anwesenheit positiv auf das Schulklima aus. Ob in der Klasse oder im Lehrerzimmer – Paula und Jule sorgen für eine ganz besondere Stimmung. Die Kinder erhalten durch die Arbeit mit den Hunden wichtige Entwicklungsimpulse für die sozialen Kompetenzen. Sie übernehmen auch die Versorgung der Hunden und die Verantwortung für die Gestaltung der Atmosphäre, in der die Hunde mit in der Klasse sind. Die beiden helfen Stress, Aggressionen, Trauer und Ängst ab- und somit das Selbstbewusstsein der Kinder aufzubauen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, das die Herzfrequenz und der Blutdruck der Schüler und Schülerinnen, aber auch der Lehrerinnen und Lehrer gesenkt werden und sich der Kreislauf stabilisiert. Wenn die Kinder und Erwachsenen die Hunde streicheln, wird in deren Körper Oxytocin ausgeschüttet. Das ist ein Bindungshormon, welches ein Wohlgefühlt und eine positive Handlungsbereitschaft erzeugt. Schulhunde wie Paula und Jule werden aufgrund ihrer Wirksamkeit immer häufiger eingesetzt. Wenn sie im Raum sind, sind die Kinder leiser und aufmerksamer. Die Kinder lernen auch, auf die Hunde Rücksicht zu nehmen. Die Hunde nehmen jeden so an, wie er ist. Sie verbessern niemanden, lachen niemanden aus, achten nicht auf die Kleidung, das Wissen oder die Herkunft und fordern keine schulischen Leistungen. Stattdessen vermitteln sie Wärme, Vertrautheit und Sicherheit. Sie motivieren, trösten und bringen zum Lachen. Außerdem können alle Menschen in der Schule sich in der Pause in der Verwaltung eine Portion Streicheleinheiten und gute Laune abholen.