flexible Schuleingangsphase

Seit einigen Jahren gibt es keine Vorschule mehr. Statt dessen wurde die Flexible Schul-eingangsphase eingeführt.

Im Schulgesetz NRW heißt es: „Zentrales Ziel der Schuleingangsphase ist, alle schulpflichtigen Kinder eines Jahrgangs in die Grundschule aufzu-nehmen und sie dem Grad ihrer individuellen Entwicklung entsprechend zu fördern. Gleichaltrige Kinder sind in ihrer Entwicklung unter-schiedlich. Sie benötigen je nach Entwicklungsstand und Fähigkeiten unterschiedliche Lernzeiten.

In der Schuleingangsphase werden alle Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen Lernvoraussetzungen so unterrichtet, dass sie durch Unterstützung und besondere Heraus-forderungen in ihren Entwicklungen gefördert werden. Viele Formen des differenzierenden Unterrichts ermög-lichen es, Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichen Kompetenz-stufen zu fördern.

Die Schuleingangsphase kann in einem Jahr, in zwei Jahren oder in drei Jahren durchlaufen werden.

Unabhängig von der individuellen Verweildauer erwerben alle Schüler-innen und Schüler in der Schuleingangsphase tragfähige Grundlagen für das weitere Lernen in den Klassen 3 und 4.

Die Kinder können in der Schuleingangsphase getrennt nach Jahrgängen oder in jahrgangsübergreifenden Gruppen unterrichtet werden. Diese Unterrichtsorganisation legt die Schulkonferenz für mindestens vier Jahre fest. (§ 11Abs. 2Schulgesetz)“

In der Bismarckschule wird in der Schuleingangsphase getrennt nach Jahrgängen unterrichtet. Über einen Verbleib oder einen Rücktritt entscheidet die Klassenkonferenz.