GemĂŒseAckerdemie đŸ„• Staudenbeet 🩋

„Ackern schafft Wissen“ – Dank der Förderung durch die GemĂŒseAckerdemie, die Sparkasse Steinfurt, dem LOV – Landwirtschaftlichen Ortsverband und der Stadt Steinfurt ist es der Schule und der OGGS möglich einen SchulAcker und ein Staudenbeet auf dem GelĂ€nde der Bismarckschule anzulegen.

Die erste Pflanzung braucht Vorbereitung – trotz Corona!

Am Ende der Woche wurden samstags vier VĂ€ter aktiv. Sie tauschten den Zaun vor dem Staudenbeet am Schulhof durch einen Staketenzaun. ZĂŒgig ging ihnen die Arbeit von der Hand und schon nach zwei Stunden zierte das Staudenbeet der gleiche Zaun wie er am GemĂŒseAcker aufgebaut wurde. Vielen Dank an die VĂ€ter aus der 4a: Herr Deiters, Herr Palstring, Herr Wiedemeier und Herr Dennemann. In der Notbetreuung sind in dieser Woche Kinder, die nur zu gerne auf dem GemĂŒseAcker arbeiten und am 23.04.2020 hat sich Glen Vogt, GemĂŒseAckerdemie, mit den Pflanzen und Samen angekĂŒndigt. Also hieß es: Ärmel hoch krempeln – Abstand halten – Absprachen mit den Kindern treffen und los!

Gibt es unter unseren Homepage-Lesern und den Eltern jemanden, der Interesse hat unseren Acker mit zu betreuen? Es zeichnet sich ab, dass der normale Schulbetrieb in diesem Schuljahr nicht mehr umgesetzt werden kann. Damit der GemĂŒseAcker darunter nicht leidet, wĂŒrdet wir uns sehr ĂŒber Hilfe freuen.

https://www.gemueseackerdemie.de/mitmachen/ackermentorin/

Unser Acker im FrĂŒhjahr 2020

Im Februar machten wir uns wieder vertraut mit den anstehenden Arbeiten in der sogenannten „Voracker-Zeit“. Gerne haben wir uns ĂŒber die Acker-Clips mit „Frag doch mal die Möhre!“ informiert, wie wir den Acker vorbereiten mĂŒssen. Dann ging es an Werk und wir starteten mit dem Versuch den Acker umzugraben. Das war doch super anstrengend. Doch dann kam der Papa von Albanit und hatte ein Einsehen mit uns. Er hat uns den gesamten Acker umgegraben – vielen vielen Dank!

Der Förderverein unserer Schule wird uns unterstĂŒtzen, damit wir in diesem Jahr unseren Acker mit einem Zaun sichern können. DafĂŒr bekamen wir den Auftrag, den Acker zu vermessen. Wir haben nach Lösungen gesucht. Mit dem Zollstock allein kamen wir nicht zurecht. Irgendwie verrutschte alles immer wieder. Doch dann haben wir es gemacht wie im alten Ägypten. Die AnfĂ€nge der Geometrie kamen aus dem Land am Nil und wir machten es genau so: ein langes Band, ein rechter Winkel und viele Kinder. Die Bilder oben zeigen, wie wir es gemacht haben. 📐 Es hat uns Spaß gemacht und zusammen haben wir heraus gefunden, dass es 48 m. sind.

Unser Acker soll nach den Osterferien bepflanzt werden. Zuvor sollen die Beete mit Schalhölzern, FlechtzÀunen, evtl. Buchsbaum abgegrenzt werden. Auch der Stakettenzaun soll gesetzt werden.

Den Stakettenzaun konnten wir mit Hilfe der Eltern und Kinder nicht setzen, denn der Corona-Virus gibt uns einen anderen Takt vor. Jedoch sprangen die Mitarbeiter des StĂ€dt. Bauhofs ein und nun – einige Tage vor der Pflanzung steht er: unser Stakettenzaun! Auch das Gartenhaus fĂŒr unsere GerĂ€te ist im Aufbau. Die Beete mĂŒssen noch eingefasst werden und dann kann am Donnerstag gepflanzt werden.

02.12.2019

Heute war Glen Vogt zum JahresabschlussgesprĂ€ch in der Schule. Vor einem Jahr entstand die Idee einen GemĂŒseacker an der Bismarckschule anzulegen und nun interessierte sich Glen Vogt als Kooperationspartner fĂŒr den Verlauf des Jahres. Gemeinsam mit Frau Bock als Initiatorin des Projektes fĂŒr die Grundschule an der Bismarckstraße wurden die einzelnen Stationen im Jahr besprochen. Was hat gut geklappt? Wie intensiv waren die Kinder eingebunden und wir identifizieren sie sich mit dem GemĂŒseacker hinter der Schule?

Im Ergebnis war das erste Jahr – trotz Störungen durch Baumaßnahmen fĂŒr die Fluchtreppe und Zerstörungen auf dem Acker durch unachtsame Kinder und Jugendliche – ein tolles Jahr. Es gab zwei Pflanzaktionen unter Beteiligung der Kinder, die dann fĂŒr die Ackerpflege zustĂ€ndig waren. In zwei Gruppen wurde der Acker gehegt und gepflegt. In Vormittags Ag erhielt Frau Bock UnterstĂŒtzung durch Frau Gnadt, einer Mutter aus der Klasse 4, und im OGS Bereich fĂŒhrte Frau Puhe die Kinder auf den Acker. Es war eine gute gegenseitige ErgĂ€nzung.

Fazit: Es geht im nĂ€chsten Jahr weiter. Als „Acker Guru“ wird das Projekt fĂŒr das zweite Jahr gefĂŒhrt. Die Vorbereitung des Ackers ĂŒbernehmen Großeltern, Eltern, Lehrer und Kinder. Die Pflanzen werden wieder von der AckerDemia geliefert. Dazu werden drei Pflanztermine ausgemacht. Auch bei der Pflanzung werden hoffentlich viele Erwachsenen unterstĂŒtzen. Bis dahin ruht der Acker und die Kinder erarbeiten sich theoretische Kenntnisse in der „Nach-Acker-Zeit“.

14.11.2020

Im Dezember kommt Glen Vogt zu Besuch. Er ist federfĂŒhrend fĂŒr die Einrichtung des GemĂŒseAckers an der Bismarckschule von Seiten der GemĂŒseAckerdemia zustĂ€ndig. Gemeinsam mit Frau Bock steht die Planung der Fortsetzung des Programms auf der Tagesordnung. Schon jetzt ist klar, dass es weiter gehen wird. Gemeinsam mit Eltern und Großeltern wird im FrĂŒhjahr die AckerflĂ€che vorbereitet. Die Pflanzen stellt die Ackerdemia.

19.10.2019

Nach den Herbstferien erhĂ€lt das Team der Ackerkinder Besuch aus der GemĂŒseAckerdemie. Es werden mit den teilnehmenden Kinder Interviews zur Wirksamkeit der Arbeit auf und mit dem GemĂŒseAcker gefĂŒhrt. Voller Begeisterung berichten die Kinder von ihren Erfahrungen und Freude auf dem Acker tĂ€tig gewesen zu sein.

07.09.2019

… es geht weiter auf unserem Acker! in den Sommerferien reiften unsere GemĂŒsesorten und die erste Ernte erfolgte wĂ€hrend der OGS-Zeit durch die Kinder, die in den Ferien am Programm der OGS teilnahmen: Tomaten, Salat und Rote Bete sowie Mangold wurden in der KĂŒche verarbeitet.

Die Kartoffelpflanzen đŸ„”đŸ„”und die KĂŒrbis- sowie Zucchinipflanzen bereiteten sich ĂŒber die FlĂ€che aus. Unsere Zuckererbsen haben es nicht geschafft. sich am gesteckten Spalier empor zu ranken. Die Kohlrabipflanzen waren eine Delikatesse fĂŒr die Tauben, die rund um die Schule ihr Quartier haben.

Außerdem kommt es immer wieder zu ZwischenfĂ€llen, bei denen Menschen das Eigentum der Schulkinder nicht beachten. Auch ein Zaun bremst nicht den unerlaubten Zutritt auf den Acker. So wurden den Tomaten immer wieder die SpalierstĂ€be entzogen und ein herum tapsen auf den kleinen Pflanzen hinderte deren Wachstum. Trotzdem lassen wir uns nicht entmutigen und freuen uns auf die 2. Pflanzung am Montag, den 16. September 2019. đŸ„ŠđŸ„•

Den Startschuss machten wir am Donnerstag, den 04.04.2019 mit der Bepflanzung eines Staudenbeetes entlang des Verwaltungstrakts mit ausschließlich einheimischen Stauden.

Mit diesen GartengerÀten ging es los, nachdem die Mitarbeiter der Stadt Steinfurt das Beet gerodet hatten.

Frau Anita Buschmann, Mitarbeiterin des Fachbereichs Tiefbau, ist fĂŒr die Stadt Steinfurt dafĂŒr verantwortlich zu ĂŒberprĂŒfen, ob der Umweltschutz bei den BebauungsplĂ€nen innerhalb der Stadt eingehalten wird. Ihr persönlicher Schwerpunkt liegt auf der Thematik „Natur zurĂŒck in die Stadt!“.

Auch die Bismarckschule hatte im letzten Jahr durch die Anlage eines Schmetterlingsgartens einen Schritt in Richtung Umweltschutz getan. In diesem FrĂŒhjahr arbeiten geraden die Kinder der beiden Werk-Ags unter der Leitung von Herrn Wittwer an Insektenhotels. Eines davon wird seinen Platz im Staudenbeet finden.

Mit der UnterstĂŒtzung der Stadt konnte Frau Anita Buschmann die Pflanzen ankaufen. Den Zaun zur Absicherung des Beetes wurde ĂŒber die Schule geordert. Einige Kinder der Bismarckschule, darunter die Klassensprecher der JahrgĂ€nge 1 bis 4, halfen mit großer Freude bei der Pflanzungen. Sie hatten viele Fragen parat: wie heißen die Pflanzen? Welche Farbe wird die Staude haben? Wie hoch wĂ€chst die Pflanze und wo mĂŒssen wir sie hinpflanzen? … Und dann ging es ans Werk.

Nach dem Pflanzen waren die Mitarbeiter des stĂ€dtischen Bauhofs gemeinsam mit dem Hausmeister der Bismarckschule aktiv. Sie brachten Rindenmulch auf, damit das Beet besser gewĂ€ssert ☔ kann. Herr MĂŒller und Herr Barbato kĂŒmmerten sich derweil um einen Zaun, um die Stauden vor „fliegenden BĂ€llen ⚜ đŸđŸŽŸ“ und „ĂŒbermĂŒtigen Kindern“ zu schĂŒtzen. Leider wurde nun der Zaun zum zweiten Mal von randalierenden Jugendlichen zertreten. Die Zaunelemente wurden grundlos mit Kraft und Gewalt abgetreten.

… und ein Link zur örtlichen Presse: https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Steinfurt/3750237-Natur-zurueck-in-die-Stadt-Eine-Chance-fuer-Bienen-und-Co?utm_source=E-Mail&utm_medium=Shared-Link

Unser Staudenbeet im Sommer in voller BlĂŒte 🐝

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