Lernstudio – zwischen fördern und fordern

Ein „Lernstudio“ – was ist das? In manchen Schulen gibt es sogenannte Lernstudios oder Selbstlernzentren. Das sind Räume, die mit einer entsprechenden Ausstattung es möglich machen, dass Schüler und Schülerinnen entsprechend ihrer bereits ausgeprägten Kompetenz sich selbst Themen erarbeiten oder ihr eigenes Lernpensum aus einem Wochenplan abarbeiten.

An der Bismarckschule wird das neue Raumkonzept zum Schuljahr 2018/19 die Einrichtung von angemessenen Lernstudios ermöglichen. Bis dahin haben die Kinder die Möglichkeit in den jetzigen Förderräumen, der Bücherei oder in Lernecken auf den Fluren selbständig zu arbeiten. Zudem werden die Räume der OGGS bzw. der BMB genutzt, da diese erst ab der fünften Stunde für die Betreuung genutzt werden.

Der DaZ-Unterricht, die Leseförderung und die Mathematik-Förderung mit den Montessori Materialien finden dort statt. Auch die Theater-AG bietet den Kindern auf freiwilliger Basis eine Förderung im Bereich Sprache. Dort werden Texte auswendig gelernt, erprobt diese Texte durch die besondere Betonung besonders wirken zu lassen und die Rolle lebendig werden zu lassen.

Eine weitere Form der individuellen Förderung ist das „Drehtüren-Modell“. Bedingt durch die geschickte Lage einzelner Fächer im Stundenplan kann ein Kind bzw. am Sachunterricht einer jahrgangshöheren Klasse teilnehmen, ohne den Kernunterricht seiner Klasse zu verpassen.