Wir machen Schule

auch in besonderen Zeiten. Für uns alle ist es eine ganz andere Schulzeit – für die Kinder ganz besonders. Und mit ihnen für die Eltern und Lehrer. Familien müssen sich anders strukturieren und ihren Alltag umstellen. Das fällt schwer, denn viele Eltern sind auch berufstätig. In manchen Familien gibt es nur ein Elternteil das sich um die Erziehung und Bildung der Kinder kümmert. Oma und Opa sind auch nicht mehr so im Einsatz wie es in früheren Zeiten möglich war. Ein schwere Zeit – in der wir von der Schule aus unser Bestes geben.

Wir wollen den Schulalltag für die Kinder so schön wie möglich gestalten. Die Kinder haben sich an die ungewöhnliche Form der Aufstellung vor dem Unterricht schon angefreundet.

die „Eisbären“ warten mit Paula auf den Start in den Schultag.
auf Abstand – auf dem weißen Kreis

Nach dem Aufstellen geht es zum Händewaschen im Gänsemarsch unter Einhaltung des Abstandes in die Aula und zum Händewaschen. Zwei Mal „Happy Birthday“ und weiter geht es durch die Schule – der Einbahnstraßenregelung folgenden. Das haben unsere Helfer im Hintergrund – die Vertretung unseres Hausmeisters eingerichtet. Danke schön! Herr Puder und Herr Schulten.

In der Klasse angekommen nehmen die Kinder ihre Plätze ein. Jeder weiß nun schon sehr genau, wie er sich im Klassenraum verhalten darf. Der Mund-Nasen-Schutz ist immer dabei.

Den haben viele fleißige Mütter und Großmütter für uns genäht. Sie bringen soviel Farbe in die Klasse und sind eine große Hilfe. Von innen sind die Masken unifarben und von außen schön bunt. Den Stoff hat der Förderverein der Schule finanziert und einen Großeinkauf getätigt.

Jede Maske hat eine mehrsprachige Anleitung zur Pflege bekommen.

Jedes Kind konnte zwei Masken bekommen, damit sie auch zwischendurch gewaschen werden können.

Im Unterricht in der Lerngruppe nehmen die Klassenlehrer und Klassenlehrerin viel Rücksicht auf die Stimmung und emotionalen Befindlichkeit der Kinder. Neben dem Vermitteln von neuen Inhalten in den Kernfächern, kommt auch der Bereich Kunst und Sachunterricht nicht zu kurz. Dem Sport wird in Pause auf dem weißen Kreis Rechnung getragen. Hier ist Frau Grundhoff im Einsatz. Jeden Tag hat sie neue Pausen- und Bewegungsspiele im Kopf und so wird dem Bewegungsdrang der Kinder Rechnung getragen.

Stofftaschen statt Plastiktaschen

Im Sachunterricht haben sich die Erstklässler mit dem Thema „Alles Müll?“ beschäftigt. Im Lernen auf Distanz haben sie täglich aufgelistet, welcher und wie viel Müll eigentlich so in einer Familie entsteht und wie er entsorgt wird. Im Präsenzunterricht konnten sie dann gemeinsam mit den Kameraden der Lerngruppe erarbeiten, was sie und ihre Familie machen können, um den Plastik Müll einzusparen. Dank der Unterstützung durch den Klimaschutzbeauftragten der Stadt Steinfurt, Herrrn Simon Möser, bemalten die Kinder bereitgestellte Stofftaschen mit dem einseitigen Aufdruck „(M)EINe für IMMER“. Die Rückseite gestalteten die Kinder individuell. Hier ein Eindruck von der Arbeit in den Klassen:

In der Zeit des Präsenzunterrichts werden auch die Lernpakete für das Lernen zu Hause ausgetauscht. Eine Rückmeldung erfolgt direkt und ganz persönlich entweder dem Kind gegenüber oder an die Eltern. Für den Austausch mit den Eltern ist das Instrument „Elternachricht.de“ augenblicklich eine wichtige Plattform.

Bildquellen

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